D wie Dramaturgie

Bücher der Dramaturgie



DRAMATURGIE: das ist ein sehr großes Wort.
So groß, dass schon viele Bücher nur über diesen Begriff geschrieben worden sind. Das geht aber auch weniger groß. Denn das Drama fängt doch gleich in der Schule an oder noch früher. Wer erinnert sich nicht an den ersten Aufsatz? Erzählen sollte man was und mehr noch – das Ding sollte einen Anfang und ein Ende haben – ja und noch was dazwischen. Damit bin ich wieder bei den „Großen“: Aristoteles, Lessing, Brecht und noch einige Andere haben sich dazu viele Gedanken gemacht, ganze Theorien entworfen. Soll ich die jetzt alle referieren – ist ja nur ein Lexikonartikel… mein Blick schleicht sich aus dem Fenster und da sehe ich sie: Mutter und Kind, Herr und Hund, renitente Rentner.

Ja sind wir denn alle Statisten im großen Weltdrama – sieht so aus.

Jede zwischenmenschliche Situation, in die ich gerate, ist ein schlussendlich ein Auftritt. Ich kann diesen Aufritt über mich ergehen lassen, dann führen andere Regie oder ich überleg mir was. Und da sind wir wieder beim Schulaufsatz; ich darf mir schon vorher überlegen, wie das beginnen, verlaufen und auch enden soll. Vielleicht sogar mit einem Happy End und nicht mit einem Drama.

Es liegt also an mir, meinen Überlegungen – meiner Dramaturgie.

Und wenn ich gut vorbereitet in ein Situation gehe, mir meines Auftrittes bewußt bin und diesen Auftritt gestalte, dann kann ich meinen Auftritt auch lenken. Und sogar Spaß dabei haben!

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